MANIFESTO

Verse is a web magazine with a human, modern, professional appeal, specifically designed for poetry — that is, the actual reading of poetry, seamlessly across all devices. It delivers lyrical content according to the needs of the readers, wherever and however they like to indulge in it.

Verse does not want to be the next Paris Review or Poetry Foundation, but instead aims at presenting fine poems in English and German. It will feature poets published and not-yet-published, for a curious, passionate readership. It is a place for discovery, a starting point for poetic endeavors, a new opportunity of publishing an enjoying verse.

Verse wants to be classic, timeless, and emotionally appealing; less “we are totally hip, extreme, absurdly inconvenient, and revolutionary”, more “this is good because it will move you”. It won’t be about big names, it will be about the poems and the poets.

Verse is free and ad-free, offering poetry without distractions: no “we have great other stuff”, no “we are on facebook”, no tags, no ads, no gloss, no bubblegum. Rather, its focus is on good typography and perfect, relaxed readability.

All rights remain with the artists. They will be introduced and featured with one to three poems. They will be linked to from Verse according to their preferences. Publishers will be named and linked-to accordingly.

Issues will appear approximately bimestrially.

Every issue will center loosely around one theme and feature one (and only one) high-quality, representative artwork.

The focus of the magazine is poetry in English and German, without translations. The purpose is to foster curiosity and a re-establishment of the German- and English-speaking lyrical connection, a tradition in the vein of poets like Paul Celan, Rika Lesser, Hans Magnus Enzensberger, or Rosmarie Waldrop.

There are, for now, no limitations on theme, style, or variation.

Verse is edited by Nino Rapin & Jared Chapman.


Verse ist ein Web-Magazin mit menschlich-modern-professionellem Anspruch, speziell für die Lyrik entworfen — will sagen, für das eigentliche Lesen der Lyrik, nahtlos auf allen Bildschirmen. Verse liefert poetische Inhalte, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Leser, wo immer und wie auch immer sie diese genießen möchten.

Verse will weder die nächste Paris Review oder Das Gedicht werden, sondern schlicht lesenswerte Gedichte auf englisch und deutsch publizieren. Es werden verlegte und noch-nicht-verlegte Dichter einer neugierigen, leidenschaftlichen Leserschaft vorgestellt. Es ist ein Ort der Entdeckung, ein Ausgangspunkt für poetische Unterfangen, eine neue Möglichkeit Lyrik zu publizieren und zu genießen.

Verse will klassisch, zeitlos und emotional ansprechen: weniger „wir sind ultrahip, extrem, absurd unkonventionell und revolutionär“, mehr „das hier ist gut, denn es wird dich berühren“. Es wird nicht um große Namen gehen, sondern um die Gedichte und die Dichter_innen an sich.

Verse ist umsonst und ohne Werbung und bietet Lyrik ohne Ablenkung. Nichts dergleichen wie: „wir haben noch anderes cooles Zeug“, kein „folge uns auf Facebook“, keine unnötigen Links, kein Glitzer, kein Hubba Bubba. Die Essenz ist gute Typographie und perfekte, entspannte Lesbarkeit.

Alle Rechte bleiben bei den Künstler_innen. Sie werden vorgestellt und mit einem bis drei Gedichten repräsentiert. Verse verlinkt sie nach ihren Wünschen. Verlage werden explizit genannt und ebenso verlinkt.

Ausgaben erscheinen ungefähr alle zwei Monate.

Jede Ausgabe hat ein Thema als vages Zentrum, das neben den Gedichten durch ein einziges hochqualitatives Bild/Kunstwerk repräsentiert wird.

Der Fokus der Magazins ist Lyrik auf englisch und deutsch, ohne Übersetzung. Ziel ist explizit auch, Neugier auf die jeweils „andere“ Lyrik zu wecken sowie eine Wiederaufnahme der englisch-deutschen lyrischen Verbindung, eine Tradition entlang der Arbeit von Poeten wie Paul Celan, Rika Lesser, Hans Magnus Enzensberger und Rosmarie Waldrop.

Es gibt momentan keine Einschränkungen in Bezug auf Thematik, Stil oder Variation.

Verse wird herausgegeben von Nino Rapin & Jared Chapman.